Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Hervorgehoben unter: Seelenfutter für jeden Tag

Ich liebe die herzhaften Aromen von Rinderrouladen, besonders wenn sie mit einer cremigen Rahmsoße serviert werden. Diese traditionelle deutsche Spezialität erinnert mich an gemütliche Familienessen und festliche Anlässe. Die Kombination aus zartem Rindfleisch, aromatischem Gemüse und einer feinen Soße macht das Gericht zu einem wahrhaftigen Genuss. Mit ein wenig Geduld bei der Zubereitung zaubern wir ein Gericht, das alle Gäste am Tisch begeistert. Du wirst sehen, wie unkompliziert und köstlich es ist, diese Rinderrouladen selbst zu machen!

Nora Seidel

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Nora Seidel

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T05:33:34.432Z

Als ich das erste Mal Rinderrouladen selbst zubereitete, war ich erstaunt über die Vielfalt der Aromen, die man kreieren kann. Eine gute Füllung aus Zwiebeln, Gurken und Speck gibt dem Fleisch den perfekten Kick. Ich habe versucht, die Zubereitung so einfach wie möglich zu halten, ohne dabei den Geschmack zu vernachlässigen. Das langsame Schmoren sorgt dafür, dass das Fleisch zart wird und die Aromen sich intensiv entfalten.

Ein kleiner Tipp: Achte darauf, die Rinderrouladen vor dem Anbraten gut zu binden, so bleibt die Füllung beim Kochen an ihrem Platz. Und wenn du die Rahmsoße am Ende noch mit einem Spritzer Zitronensaft verfeinerst, bekommst du eine wunderbare frische Note, die das Gericht perfekt abrundet.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Herzhafter Geschmack mit einer cremigen Textur.
  • Perfekt für gemütliche Familienabende oder festliche Anlässe.
  • Die Kombination aus zartem Fleisch und würziger Füllung ist einfach unwiderstehlich.

Die Kunst des Rollens

Das Rollen der Rinderrouladen ist entscheidend für die Konsistenz und den Geschmack des Endgerichts. Achte darauf, die Füllung gleichmäßig zu verteilen, damit jede Roulade perfekt gefüllt ist. Zu viel Füllung kann dazu führen, dass die Roulade beim Braten aufplatzt. Mein Tipp: Beginne mit einer dünnen Schicht Senf, um einen zusätzlichen Geschmacksschub zu erzielen, bevor du die Roulade befüllst. Beim Aufrollen ist es wichtig, von der breiten Seite zu beginnen und fest zu rollen, um die Füllung sicher zu umschließen.

Falls du Küchengarn verwendest, stelle sicher, dass es gut gebunden ist, da ein lockeres Bindeglied die Füllung während des Garens freisetzen kann. Bei der Verwendung von Zahnstocher ist es wichtig, diese vor dem Servieren zu entfernen, damit sie nicht versehentlich mit gegessen werden.

Die richtige Schmortechnik

Beim Schmoren der Rinderrouladen ist die Auswahl des richtigen Bräters essenziell. Ein schwerer, gusseiserner Bräter eignet sich am besten, da er die Wärme gleichmäßig verteilt und die Rinderrouladen sanft gart. Achte darauf, den Bräter zunächst gut vorzuheizen, bevor du die Brühe hinzufügst. Dies trägt zur Intensivierung der Aromen bei und sorgt dafür, dass das Fleisch gleichmäßig gart.

Ein wichtiges Detail, das oft übersehen wird, ist das langsame Schmoren. Halte die Hitze bei mittlerer Temperatur konstant, sodass die Brühe zart köchelt. Ungefähr alle 30 Minuten kannst du die Rouladen wenden, um sicherzustellen, dass sie gleichmäßig mit der Flüssigkeit in Kontakt kommen. Dies führt zu einem besonders zarten Ergebnis.

Die perfekte Rahmsoße

Die Rahmsoße ist der Höhepunkt dieses Gerichts. Um die perfekte Konsistenz zu erreichen, ist es wichtig, das Mehl gründlich mit dem Bratensatz zu vermischen, bevor die Sahne hinzugefügt wird. Damit verhinderst du Klumpen und sorgst für eine samtige Textur. Lass die Soße kurz aufkochen, damit sich die Aromen gut entfalten können.

Wenn du eine etwas leichtere Soße bevorzugst, kannst du die Sahne durch eine Mischung aus Milch und Frischkäse ersetzen. Dies ergibt zwar eine andere Geschmacksnuance, macht die Soße jedoch ebenso cremig. Achte darauf, die Soße nicht zu lange zu kochen, um ein Ansetzen zu vermeiden. Eine abschließende Prise frisch gehackte Petersilie gibt der Soße nicht nur Geschmack, sondern auch einen schönen Farbakzent.

Zutaten

Für die Rinderrouladen

  • 4 Rinderrouladen
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 4 Gewürzgurken, in Streifen geschnitten
  • 100g Speck, gewürfelt
  • 2 EL Senf
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Küchengarn oder Zahnstocher

Für die Rahmsoße

  • 500ml Rinderbrühe
  • 200ml Sahne
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

Rinderrouladen vorbereiten

Die Rinderrouladen auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und mit Senf bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln, Gewürzgurken und Speck gleichmäßig auf den Rinderrouladen verteilen. Die Rouladen von der breiten Seite her aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstocher fixieren.

Anbraten

In einem großen Bräter etwas Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Anschließend die Rouladen herausnehmen und beiseitelegen.

Schmoren

Im Bräter die Rinderbrühe angießen und die Rinderrouladen wieder einlegen. Etwa 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist.

Rahmsoße zubereiten

Die Rinderrouladen aus dem Bräter nehmen und warm halten. Den Bratensatz mit Mehl bestäuben, gut verrühren und anschließend die Sahne und Paprikapulver hinzufügen. Kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Servieren

Die Rinderrouladen mit der Rahmsoße überziehen und heiß servieren. Dazu passen gut Rotkohl und Klöße oder Kartoffeln.

Sekundäres Bild

Profi-Tipps

  • Die Rinderrouladen können auch am Vortag zubereitet werden, um die Aromen weiter entwickeln zu lassen.

Variationen der Rinderroulade

Es gibt viele Möglichkeiten, Rinderrouladen zu variieren. Für eine mediterrane Note kannst du anstelle der Gewürzgurken und Speck einige getrocknete Tomaten und Oliven verwenden. Diese Füllung verleiht dem Gericht eine ganz neue Geschmacksdimension und überrascht jeden Esser. Alternativ eignen sich auch frische Kräuter wie Basilikum und Oregano, die das Aroma der Rinderrouladen bereichern.

Wenn du es gerne etwas schärfer magst, füge gehackte Chilischoten oder eine Prise Cayennepfeffer zur Füllung hinzu. Diese kleinen Anpassungen können den Unterschied zwischen einem traditionellen und einem originellen Gericht ausmachen und geben dir die Möglichkeit, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Aufbewahrung und Aufwärmen

Solltest du Rinderrouladen übrig haben, bewahre sie idealerweise in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleiben sie 3 bis 4 Tage frisch. Um die Soße zu bewahren, kann es hilfreich sein, sie separat von den Rouladen zu lagern, um ein Durchweichen zu vermeiden. Du kannst die Rinderrouladen auch einfrieren; halte sie dafür jedoch nicht länger als 3 Monate in der Gefriertruhe.

Beim Aufwärmen empfiehlt es sich, die Rinderrouladen langsam in der Mikrowelle oder im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) zu erwärmen, damit das Fleisch zart bleibt. Decke die Rouladen während des Aufwärmens ab, um Austrocknung zu vermeiden. So kannst du sicherstellen, dass das Gericht auch beim zweiten Servieren noch köstlich schmeckt.

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich die Rinderrouladen vorbereiten?

Ja, du kannst die Rinderrouladen bereits am Vortag zubereiten und einfach aufwärmen.

→ Kann ich die Füllung variieren?

Ja, du kannst die Füllung nach Belieben anpassen, z.B. mit Pilzen oder frischen Kräutern.

→ Wie lange halten die Rinderrouladen im Kühlschrank?

Im Kühlschrank halten sie sich etwa 3 Tage, gut verpackt.

→ Kann ich das Rezept vegetarisch abwandeln?

Eine vegetarische Variante könnte mit gefüllten Gemüse-Rouladen zubereitet werden.

Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Ich liebe die herzhaften Aromen von Rinderrouladen, besonders wenn sie mit einer cremigen Rahmsoße serviert werden. Diese traditionelle deutsche Spezialität erinnert mich an gemütliche Familienessen und festliche Anlässe. Die Kombination aus zartem Rindfleisch, aromatischem Gemüse und einer feinen Soße macht das Gericht zu einem wahrhaftigen Genuss. Mit ein wenig Geduld bei der Zubereitung zaubern wir ein Gericht, das alle Gäste am Tisch begeistert. Du wirst sehen, wie unkompliziert und köstlich es ist, diese Rinderrouladen selbst zu machen!

Vorbereitungszeit30 Minuten
Kochzeit90 Minuten
Gesamtzeit120 Minuten

Erstellt von: Nora Seidel

Rezeptart: Seelenfutter für jeden Tag

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Für die Rinderrouladen

  1. 4 Rinderrouladen
  2. 2 Zwiebeln, fein gehackt
  3. 4 Gewürzgurken, in Streifen geschnitten
  4. 100g Speck, gewürfelt
  5. 2 EL Senf
  6. Salz und Pfeffer nach Geschmack
  7. Küchengarn oder Zahnstocher

Für die Rahmsoße

  1. 500ml Rinderbrühe
  2. 200ml Sahne
  3. 2 EL Mehl
  4. 1 TL Paprikapulver
  5. 1 EL Petersilie, gehackt
  6. Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anweisungen

Schritt 01

Die Rinderrouladen auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und mit Senf bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln, Gewürzgurken und Speck gleichmäßig auf den Rinderrouladen verteilen. Die Rouladen von der breiten Seite her aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstocher fixieren.

Schritt 02

In einem großen Bräter etwas Öl erhitzen und die Rinderrouladen von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt sind. Anschließend die Rouladen herausnehmen und beiseitelegen.

Schritt 03

Im Bräter die Rinderbrühe angießen und die Rinderrouladen wieder einlegen. Etwa 1,5 Stunden bei mittlerer Hitze schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist.

Schritt 04

Die Rinderrouladen aus dem Bräter nehmen und warm halten. Den Bratensatz mit Mehl bestäuben, gut verrühren und anschließend die Sahne und Paprikapulver hinzufügen. Kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.

Schritt 05

Die Rinderrouladen mit der Rahmsoße überziehen und heiß servieren. Dazu passen gut Rotkohl und Klöße oder Kartoffeln.

Zusätzliche Tipps

  1. Die Rinderrouladen können auch am Vortag zubereitet werden, um die Aromen weiter entwickeln zu lassen.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Kalorien: 520 kcal
  • Fett: 34g
  • Gesättigte Fette: 15g
  • Cholesterin: 135mg
  • Natrium: 450mg
  • Kohlenhydrate: 18g
  • Ballaststoffe: 2g
  • Zucker: 4g
  • Eiweiß: 35g